Solanum

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Nachtschatten; Nachtschattengewächse

Definition

Solanum (von lat. solar trösten, lindern, was auf seine medizinischen Eigenschaften hinweist), auch Nachtschatten genannt, ist eine Gattung in der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Sie ist mit etwa 1500 Arten umfangreich und nahezu weltweit vertreten.
In der Regel sind es, kurzlebige oder ausdauernde krautige Pflanzen, in den Tropen auch Sträucher oder bis zu 20 m hohe Bäume. Die Laubblätter sind ganzrandig, gezähnt oder gelappt. Die Blüten sind überwiegend klein, weiß, gelb bis violett gefärbt. Bekannte Nutzpflanzen der Gattung sind Solanum tuberosum (Kartoffel), Solanum melongena (Aubergine) und Solanum lycopersicum (Tomate).
Viele Solanum-Arten sind für den Menschen giftig oder haben giftige Teile.
Ursache dieser toxischen Wirkung sind diverse Steroidalkaloide (z.B. Solanin), die systemisch als Diuretika und Antiphlogistika, extern als antientzündliche (antiekzematöse) Applikationen Verwendung finden.   
 

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