Polyene

Zuletzt aktualisiert am: 04.02.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Definition

Polyene, sind organische Verbindungen mit mehreren Kohlenstoff-Kohlenstoff  (R-CH=CH-[CH=CH-]n -CH=CH-R) Doppelbindungen (analog zu den Polyinen mit mehreren C-C-Dreifachbindungen). Je nach Anzahl der Doppelbindungen im Molekül unterscheidet man bei Polyenen:

  • Diene ( 2 Doppelbindungen),
  • Triene (3 Doppelbindungen)
  • Tetraene (4 Doppelbindungen)
  • Pentaene (5 Doppelbindungen)

Die einfachsten Polyene sind die Kohlenwasserstoffe 1,3-Butadien und Isopren, die beide zwei C=C-Doppelbindungen besitzen.

Zu den natürlichen Polyenen werden z.B. die Carotinoide  und Leukotriene gezählt. Weiterhin gehören zu dieser (chemischen Konfiguration) Gruppe Fettsäuren mit mehreren Doppelbindungen (Polyenfettsäuren) wie Linolsäure und Arachidonsäure. Ebenso die Makrolid-Antimykotika  Nystatin, Natamycin und Amphotericin B

Verweisende Artikel (1)

Reaktive Sauerstoffspezies;

Weiterführende Artikel (5)

Amphotericin B; Leukotriene; Linolsäure; Natamycin; Nystatin;
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