Myristicin

Zuletzt aktualisiert am: 02.01.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Definition

Myristicin abgeleitet von Myristica fragans der Muskatnuss ist ein natürlich vorkommendes Phenylpropanderivat, eine Scharfstoffdroge, die für die Toxizität der Muskatnuss (Myristica fragrans) verantwortlich ist. Myristicin ist eine hellgelbe, streng nach Muskat riechende, scharf schmeckende Flüssigkeit die in Ethanol leicht löslich ist.  Myristicin wirkt als MAO-Hemmer und wirkt wegen seiner, dem Mescalin-ähnlichen, Metaboliten halluzinogen.  

Vorkommen

Myristicin ist weiterhin enthalten im Dill (Anethum graveolens), in Liebstöckel (Levisticum officinale) und in der Petersilie (Petroselinum crispum).

 

Literatur
Für Zugriff auf PubMed Studien mit nur einem Klick empfehlen wir Kopernio Kopernio

  1. Hallström H et al. (997) Toxicological evaluation of myristicin. Nat Toxins. 5: 186-192.
  2. Stein U et al. (2001) Nutmeg (myristicin) poisoning--report on a fatal case and a series of cases recorded by a poison information centre. Forensic Sci Int 118:87-90. 

Verweisende Artikel (3)

Muskatnuss; Petroselini herba; Scharfstoffe;

Weiterführende Artikel (2)

Muskatnuss; Scharfstoffe;
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