Linolsäure

Zuletzt aktualisiert am: 04.02.2018

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Leinölsäure; linoleic acid; Linoleic acid (INCI); Octadeca-9,12-diensäure

Definition

Linolsäure oder auch Leinölsäure (von lat. „Linum“ Lein), ist eine ungesättigte essenzielle Fettsäure mit 18 Kohlenstoff-Atomen, die wegen ihrer zweiten Doppelbindugnen zu den 2-Omega-6-Säuren gehört.

Linolsäure imponiert als ein fettes farbloses, gelbes Öl, das in organischen Lösungsmitteln gut löslich in Wasser unlöslich ist.

Linolsäure findet sich als natürliches Glycerid in Leinöl (lini oleum virginale), Hanföl (Cannabis sativa), Mohnöl (Papaver somniferum), Sanddornöl (Hippophae rhamnoides) aber auch in tierischen Ölen (z.B. Walfett). Traubenkernöl und Distelöl enthalten mit 60-80% bei allen Pflanzenölen den höchsten Gehalt an Linolsäure.

Salze der Linolsäure werden als Linoleate bezeichnet. Gylceryl-linoleate (INCI) wird in Kosmetika als Emolliens und Emulgator verwendet.  

Die medizinische Bedeutung der Linolsäure insbes. auf immunologische Abwehrmechanismen der Haut bedarf noch weiterer Untersuchungen.

Literatur
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  1. Fuke G et al. (2016) Systematic evaluation on the effectiveness of conjugated linoleic acid in human health. Crit Rev Food Sci Nutr PubMed PMID: 27636835.
  2. Nguyen MT et al.(2015) Skin-Specific Unsaturated Fatty Acids Boost the Staphylococcus aureus Innate Immune Response. Infect Immun 84:205-215.
     

Weiterführende Artikel (3)

Distelöl; Lini oleum virginale; Traubenkernöl;
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