Babyöle

Zuletzt aktualisiert am: 26.11.2016

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Definition

Babyöle kommen für die empfindliche Haut des Säuglings sowohl als Badeöle wie auch als Massageöle in Frage. Das sanfte Massieren der Babyhaut ist ein „Wohlfühleffekt“ und ist für die Pflege der Haut von Vorteil. Das angewärmte Babyöl wird auf beide Handflächen verteilt. Mit den Fingern und den Handflächen wird die Haut ohne Zerren oder Reißen sanft hin-und herbewegt. Alternativ können auch sogenannte "Öl in Wasser Emulsionen" – also Cremes oder Lotionen genutzt werden, wobei für die Ölkomponente v.a. naturbelassene pflanzliche Öle verwendet werden sollten. Derartige Öle werden auch in Pflege-Fertigprodukten verwendet. Wichtig ist der Prozentsatz dieser Öle an der Gesamtrezeptur. Zu fordern ist dass die Belastung dieser Öle durch Schadstoffe z.B. durch relevante Mengen an aromatischen Kohlenwasserstoffen (MOAH) minimiert ist. Diese könnten krebserregende Substanzen enthalten. Weitere Verunreinigungen durch technische Aufbereitungen der Öle können durch PAK-Verbindungen erfolgen.

Anwendungsgebiet/Verwendung

Folgende Naturöle und –produkte werden in den unterschiedlichen Babyölen verarbeitet: Sheanussöl, Mandelöl, Bisabolol, Macadamia-Extrakt, Aloe vera, Sojaöl, Sonnenblumenöl, Aprikosenkernöl, Sheabutter, Traubenkernöl, Kamillenextrakte, Calendulaextrakte, Jojobaöl, Nachtkerzensamenöl, Sanddornextrakte, Granatapfelextrakte.

Pentaten Baby parfümfreies Saft-Öl enthält als Grundlage Paraffinöl mit relevanten Anteilen von MOAH.

Hinweis(e)

Empfehlenswerte Präparate sind nach Öko-Test (Sonderheft Nr. 1609 S. 208) folgende als Naturkosmetik zertifizierten Babyöle: Calendula Body Oil (Martina Gebhardt), Lavera Baby&Kinder Sensitiv Pflegeöl (Laverana), Weleda Baby&Kind Calendula Pflegeöl parfümfrei (Weleda), wobei das Laverana-Produkt das günstigste Preis-Leistungsverhältnis zeigt.

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