Alginic acid (INCI)

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Acidum alginicum; Alginsäure

Definition

Alginsäure (von lat. alga = Seetang), auch als Algin bezeichnet, ist ein Inhaltsstoff von Braunalgen (z.B. Fucus-, Ascophyllum-Arten) und einigen Bakterien (z.B. Actinetobacter). Alginsäure besteht, ähnlich wie die Pektine, aus einer Kette von 1,4-beta glykosidisch verknüpften verknüpfter Mannuronsäure und Guluronsäure. Alginsäure wird in der Lebensmittel-, sowie der pharmazeutischen-, und Kosmetikindustrie verwendet.

Alginsäure in Kosmetika: In kosmetischen Präparaten wirkt die Alginsäure bindend, maskierend und viskositätsgebend. Die Salze der Alginsäure werden als Alginate bezeichnet.

Alginsäure als Lebensmittelzusatzstoff: In der EU sind Alginsäure sowie deren Natrium-, Kalium-, Ammonium- und Calciumsalze als Lebensmittelzusatzstoff  mit den Nummern E 400 bis E 405 für Lebensmittel allgemein zugelassen.

Alginsäure in der Medizin:  Weiterhin kommen Alginate in der Medizin zum Einsatz. Calciumalginat-Auflagen sind zur Versorgung oberflächlicher und tiefgehender Wunden im Gebrauch. 

Weiterführende Artikel (2)

E 400; E 405;
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