Flush R23.2

Zuletzt aktualisiert am: 07.07.2019

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

Alle Autoren

Synonym(e)

Episodisches Erröten; Flushing; Flushphänomene

Definition

Häufige fuktionelle Störung mit anfallsartig auftretende, wenige Minuten bis zu einer Stunde persistierende, fleckige oder flächenhafte, hell- oder sattrote Erytheme im Gesicht und auf der oberen Körperhälfte, teilweise mit Hitzegefühl und leichter bis mäßiger Anschwellung (v.a. der Gesichtshaut).

 

Ätiopathogenese

Das plötzliche Erröten kann durch den Verlust des neuronalen Vasotonus als Ergebnis einer direkten Reaktion der glatten Gefäßmuskulatur auf sehr unterschiedliche Reize. Zu den auslösenden Faktoren gehören:    

  • Emotionaler Stress (Erythema e pudore)
  • Physikalische Einflüsse (Hitze)
  • Chemische Einflüsse (z.B. Alkohol)
  • Arzneimittel (Nikotinsäure, Fumarate)
  • Nahrungsmittel (Glutamate; Glutamatflush des China-Restaurant-Syndrom)
  • Endokrine Einflüsse (Menopause)
  • Neoplasien (Mastozytose, Karzinoidsyndrom, Pankreaskarzinom)

 

Therapie

Entsprechend der Grunderkrankung.

Weiterführende Artikel (2)

China-Gewürz-Syndrom; Erythem;

Disclaimer

Bitte fragen Sie Ihren betreuenden Arzt, um eine endgültige und belastbare Diagnose zu erhalten. Diese Webseite kann Ihnen nur einen Anhaltspunkt liefern.

Abschnitt hinzufügen

Autoren

Zuletzt aktualisiert am: 07.07.2019