TASC

Zuletzt aktualisiert am: 19.11.2016

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Definition

TASC ist ein Akronym für “TransAtlantic Inter-Society Consensus” –Gruppe.  Diese Gruppe legte im Jahre 2000 ein Konsensusdokument von Gefäßspezialisten vor, das auf fundierten Daten zur Epidemiologie, Diagnostik und Therapie der PAVK basiert. Die Klassifikation der Läsionen wurde in Abhängigkeit von ihrer Lokalisation (aorto- iliakal, femoropoliteal, infrapopliteal), von dem Ausmaß der Läsionen (Stenose, Verschluss, einzelne vs. multiple Läsionen) und von der Ausdehnung der Läsionen (in Zentimetern) vorgenommen.

 

Hinweis(e)

Jedem Gefäßabschnitt sind Läsionstypen von A bis D zugeordnet: Typ- A- Läsionen sollen interventionell- radiologisch, Typ- B- Läsionen primär interventionell, Typ- C- Läsionen ohne hohes Operationsrisiko überwiegend gefäßchirurgisch und Typ- D- Läsionen gefäßchirurgisch behandelt werden

Die Beurteilung von Läsionen im Gefäßverlauf bezieht sich nur auf eine Lokalisation.

 

Literatur
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  1. Dormandy JA et al. (2000) Management of peripheral arterial disease (PAD). TASC Working Group. TransAtlantic Inter-Society Consensus (TASC) J Vasc Surg 31: S1-S296.

Verweisende Artikel (1)

Arterielle Verschlusskrankheit Periphere;
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