Rutosid

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

CAS Nr.:153-18-4; Rutin; Rutinum; Rutosidum

Definition

Früher als Vitamin P (Faktor P) bezeichnete Flavonoid , das natürlich in zahlreichen Pflanzen, wie z.B. in Buchweizen (Fagopyrum esculentum) , Weinrautenkraut (Ruta graveolens) u. Weißdorn vorkommt. Die Substanz ist mäßig gut löslich in Wasser (1g löst sich in ca.8L Wasser), schwer lsölich in Ethanol, unlöslich in Ether.

 

Wirkungen

Antiödematös; die Wirkung ist nicht eindeutig belegt.

Indikation

Chronische venöse Insuffizienz, Ödeme.

Der Wirkstoffkomplex Rutosid (Rutin), Nicotiflorin und Epicatechin wirkt als Phytoextrakt bei der Rosazae antiinflammatorisch (IL-1-Hemmung) und inhibiert den Angiogenesfaktor VEGF.   

Dosierung und Art der Anwendung

3mal/Tag 50-100 mg p.o.

Präparate

Cycloven forte N, Intradermi® Fluid N, Rutin-Kapseln

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