Rutosid

Zuletzt aktualisiert am: 03.05.2020

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

CAS Nr.:153-18-4; Rutin; Rutinum; Rutosidum

Definition

Früher als Vitamin P (Faktor P) bezeichnete Flavonoid , das natürlich in zahlreichen Pflanzen, wie z.B. in Buchweizen (Fagopyrum esculentum), Weinrautenkraut (Ruta graveolens), Weißdorn  und  in Sophora japonica dem Japanischen Schnurbaum vorkommt. Die Substanz ist mäßig gut löslich in Wasser (1g löst sich in ca.8L Wasser), schwer lsölich in Ethanol, unlöslich in Ether.

 

Wirkungen

Antiödematös; die Wirkung ist nicht eindeutig belegt.

Indikation

Chronische venöse Insuffizienz, Ödeme.

Der Wirkstoffkomplex Rutosid (Rutin), Nicotiflorin und Epicatechin wirkt als Phytoextrakt bei der Rosazae antiinflammatorisch (IL-1-Hemmung) und inhibiert den Angiogenesfaktor VEGF.   

Dosierung und Art der Anwendung

3mal/Tag 50-100 mg p.o.

Präparate

Cycloven forte N, Intradermi® Fluid N, Rutin-Kapseln

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