Angiokeratoma Mibelli D23.L7

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Angiokeratoma acroasphycticum digitorum; Mibelli type angiokeratosis

Erstbeschreiber

Cottle, 1879; Mibelli, 1889

Definition

Seltenes, autosomal-dominantes, gynäkotropes Erbleiden, gekennzeichnet durch akral lokalisierte, multiple Angiokeratome.

Manifestation

Erstauftreten häufig in der Pubertät; vorwiegend bei vagotonen Patientinnen mit Kälteintoleranz und Neigung zur Akrozyanose und Frostbeulen.

Lokalisation

Akrale Bevorzugung; besonders Finger und Zehen, auch Ellenbogen und Knie.

Klinisches Bild

Meist symmetrisch angeordnete, zunächst flache, stecknadelkopf- bis linsengroße Erytheme, später blaurote Papeln mit rauer, teilweise auch verruköser Oberfläche.

Histologie

Umschriebene kavernöse Erweiterungen von Kapillarschlingen, akanthotische, hyperkeratotische Epidermis.

Therapie

Literatur
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  1. Cottle W (1879) Warty growths. St. Georges Hospital Reports 9: 753-762
  2. L'angiocheratoma. Giornale italiano di dermatologia e venereologia (Turin) 26: 159-180 u. 260-276
  3. Mibelli V (1889) Di una nuova forma di cheratosi angiocheratoma. Giornale italiano di dermatologia e venereologia (Turin) 30: 285-301
  4. Sommer S et al. (2001) Severe predominantly acral variant of angiokeratoma of Mibelli: response to long-pulse Nd:YAG (1064 nm) laser treatment. J Am Acad Dermatol 45: 764-766

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