Z-Plastik

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Z-plasty

Erstbeschreiber

Limberg, 1929

Definition

Austausch von dreieckigen Hautläppchen gegeneinander zur Verlängerung der zentralen Exzisionsachse oder zur Richtungsänderung eines ungünstigen Narbenverlaufs.

Allgemeine Information

  • Beiderseits der langen Wundachse werden Schnitte im Winkel von 30-60° angelegt, wobei die seitlichen Schenkel gleich lang sind wie der mittlere axiale Schnitt. Die dreieckigen Hautbezirke werden unterminiert und gegeneinander ausgetauscht vernäht. Bei 60°-Winkeln entspricht die Verlängerung 75%, bei 30°-Winkeln 25%. Je länger der mittlere Schenkel des Z-Schnittes ist, umso länger müssen die seitlichen Inzisionen sein. Steht nicht genügend Haut zur Verfügung, kann die Z-Plastik auch serienweise isoliert oder kontinuierlich erfolgen.
  • Indikationen: Ungünstiger Narbenverlauf, z.B. entgegen den Hautentspannungslinien oder der Faltenrichtung, Narbenstränge oder -wülste, Narbenkontrakturen.

Literatur
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  1. Holle J (1994) Plastische Chirurgie. Hippokrates, Stuttgart
  2. Kaufmann R, Podda M, Landes E (2005) Dermatologische Operationen. Farbatlas und Lehrbuch der Hautchirurgie. Thieme, Stuttgart New York
  3. Limberg AA (1929) Skinplastic with shifting triangular flaps. Leningrad Trauma Inst 8: 62
  4. McGregor IA (1957) The theoretical basis of the Z-plasty. Brit J Plast Surg 9: 256

Verweisende Artikel (1)

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