Viren

Zuletzt aktualisiert am: 07.09.2019

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Definition

Kleine Partikel (15-300 nm) aus Protein und Nukleinsäure, die sich nur in lebenden Zellen vermehren können. Viren, die Bakterienzellen infizieren, werden als Bakteriophagen bezeichnet.

Allgemeine Definition

Charakteristika:
  • Das virale Genom enthält zur Kodierung der genetischen Information entweder nur RNA oder nur DNA.
  • Keine virale Reproduktion durch Teilung, sondern durch Einbau des viralen Genoms in die DNA bzw. RNA der Wirtszelle.
  • Kein virales Wachstum in der extrazellulären Ruhephase.
  • Expression viraler Proteine mit Hilfe der Wirts-Ribosomen.
In der Dermatologie sind neben Erkrankungen durch dermatotrope Viren auch allgemeine Viruskrankheiten (z.B. Masern, Röteln, Parotitis epidemica) von Bedeutung.

Tabellen

Auswahl kutaner Viruskrankheiten

Viren

Erkrankungen

Pockenviren/Parapockenviren

Pocken

Alastrim

Kuhpocken

Molluscum contagiosum

Ecthyma contagiosum

Melkerknoten (Paravakzineknoten)

Herpesviren

Zoster

Varizellen

Herpes simplex (Typ I und Typ II)

Infektiöse Mononukleose (HHV 4)

Orale Haarleukoplakie (HHV 4)

Leiomyosarkome (HHV 4)

Versch. lymphoproliferative Erkrankungen (HHV 4)

Zytomegalie (HHV 5)

Exanthema subitum (HHV 6)

Kaposi Sarkom (HHV 8)

Maul- und Klauenseuchen-Virus

Maul- und Klauenseuche

Coxsackie-Viren/Echo- oder Enteroviren

Hand-Fuß-Mund-Erkrankung

Papillomaviren

Verruca vulgaris

Verruca plantaris

Verrucosis generalisata

Condylomata acuminata

Verrucae planae juveniles

 

Weiterführende Artikel (3)

Masern; Parotitis epidemica; Röteln;

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