Verschiebelappenplastik, T-Verschiebelappenplastik, kombiniert

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Kombinierte Dehnungs- und Verschiebeplastik in T-Form; T-Verschiebelappenplastik kombiniert

Erstbeschreiber

Schulz, 1988

Definition

Nahlappenplastik der Haut zur Defektdeckung, kombiniert aus Dehnungsplastik und Horizontal- oder Rotationslappenverschiebung.

Allgemeine Information

  • Die nach medial weisende Spitze eines keilförmigen Defektes wird zu den Seiten hin im Sinne einer Dehnungsplastik unterminiert, mobilisiert und anschließend, so weit wie spannungsfrei möglich, durch Knopfnähte verschlossen. Bei dem dreieckigen Restdefekt verlängert man einen Schenkel durch Inzision, um daraus einen Verschiebelappen zu formen. Letzterer lässt sich in den Restdefekt rotieren oder horizontal verschieben. Das Anlegen eines kleinen, seitlich versetzten Gegendreiecks an der äußeren Schnittlinie ist nicht in jedem Fall erforderlich.
  • Indikationen: Tumorexzisionen im Bereich des lateralen Augenlidwinkels (Abb. 1 a, b, c), in der Regio infraorbitalis und im Bereich der seitlichen Nase am Übergang zur Regio infraorbitalis (Abb. 2 a, b, c, d, e).

Literatur
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  1. Schulz H (1988) Operative Dermatologie im Gesicht. Praxisfähige Eingriffe. Diesbach, Berlin

Verweisende Artikel (1)

T-Verschiebelappenplastik, kombiniert;
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