Teerhaut L85.8

Zuletzt aktualisiert am: 15.05.2014

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Definition

Atrophie, Pigmentverschiebungen, Teleangiektasien und Elastose der Haut nach jahrelangem Umgang mit Teer, ggf. durch Kombination mit UV-Bestrahlung.

Komplikation

Ausbildung von Teerkeratosen, -präkanzerosen und Teerkarzinomen.

Therapie

Regelmäßige Untersuchung des gesamten Integuments, um Teerpräkanzerosen rechtzeitig zu diagnostizieren und chirurgisch zu entfernen: Kürettage, Kryochirurgie im offenen Sprayverfahren oder Laser. Rückfettende blande Pflege der Haut, z.B. mit Linola Creme, Asche Basis Creme, Ungt. emulsif. aq. Teleangiektasien können ggf. mit Laser-Therapie (Argon-Laser) behandelt werden.

Literatur
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  1. Letzel S et al. (1992) Teer-induzierte Präkanzerosen und Malignome der Haut bei Beschäftigten einer Teer-Raffinerie. Dermatosen 40: 94–101

Verweisende Artikel (3)

Elastose; Teerkarzinom; Teermelanose;

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