Talgdrüsenhyperplasie neonatale L73.9

Zuletzt aktualisiert am: 14.03.2015

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Definition

Seboglanduläre Proliferationsstörung mit Bildung 2-5 mm großer, gelber Papeln und Seborrhoe.

Vorkommen/Epidemiologie

Bei mehr als 50% der Neugeborenen vorhanden. Die Prävalenz korreliert mit dem Reifegrad, somit bei Frühgeborenen seltener auftretend.

Ätiopathogenese

Stimulation der Talgdrüsenfollikel durch maternale Androgene. Aufgrund anhaltener androgener Stimuli ist die Talgdrüsenhyperplasie bei gestillten Kindern häufiger und länger anhaltend. Sie klingt in der Regel nach 4-6 Monaten ab.

Lokalisation

V.a. zentrofazial lokalisiert, bevorzugt an Nasenrücken, Stirn oder Wangen.

Klinisches Bild

Vereinzelt stehende oder disseminierte Aussaat dicht aggregierter, 2-5 mm großer, hautfarbener oder gelblich-rötlicher, zentral leicht eingedellter Papeln. Seborrhoea oleosa.

Therapie

Behandlung nicht erforderlich.

Literatur
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  1. Kaufmann R (1987) Diffuse (präsenile) Talgdrüsenhyperplasie, eine neue Entität? Hautarzt 38: 31-35
  2. Zouboulis C et al. (2003) Ciclosporin A - induced sebaceous glands hyperplasia. Br J Dermatol 149: 198-200

Disclaimer

Bitte fragen Sie Ihren betreuenden Arzt, um eine endgültige und belastbare Diagnose zu erhalten. Diese Webseite kann Ihnen nur einen Anhaltspunkt liefern.

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