Strahlenschaden L59.9

Zuletzt aktualisiert am: 15.05.2014

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

Alle Autoren

Definition

Strahlenwirkung, die zu einer bleibenden funktionellen Beeinträchtigung eines Individuums oder einer Population (genetischer Strahlenschaden) führt. Der Begriff ist definitionsgemäß abhängig davon, wie empfindlich die Möglichkeit zum Nachweis einer solchen Beeinträchtigung ist und damit u.a. vom Stand der biologischen, insbes. der strahlenbiologischen Forschung. Das Ausmaß der Schädigung ist abhängig von der Gesamtstrahlendosis, deren Fraktionierung sowie vom Volumen des durchstrahlten Gewebes. Als Folge von Strahlenschäden können u.a. entstehen: Radiodermatitis acuta, Radiodermatitis chronica, kutane Röntgenfibrose, Röntgenkeratosen, Röntgenulkus, Röntgenkarzinom.

Verweisende Artikel (3)

Alizaprid; Berufsdermatosen; Berufsdermatosen;

Disclaimer

Bitte fragen Sie Ihren betreuenden Arzt, um eine endgültige und belastbare Diagnose zu erhalten. Diese Webseite kann Ihnen nur einen Anhaltspunkt liefern.

Abschnitt hinzufügen

Autoren

Zuletzt aktualisiert am: 15.05.2014