Schwenklappenplastik

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

einfache Stiellappenplastik; Gestielter Transpositionslappen nach Schrudde; Lobed flap; Transposition flap

Erstbeschreiber

Schrudde, 1963

Definition

Gestielter, an der Spitze abgerundeter Transpositions-Nahlappen zur Deckung runder bis ovaler Hautdefekte.

Allgemeine Information

  • Aus der nahen Umgebung des runden bis ovalen Hautdefektes wird im Winkel von 60-90° ein an der Basis gestielter und an der Spitze abgerundeter Lappen inzidiert und präpariert. Zur Vermeidung eines über das Hautniveau angehobenen Lappenpolsters ist vor dem Einschwenken des Lappens in den Defekt die Fettschicht sorgfältig zu entfernen. Das Verhältnis der Lappenbreite zur Länge sollte je nach Blutversorgung 1:3 bis maximal 1:4 betragen.
  • Indikationen: Kleinere Defekte, z.B. nach Tumorexzision, im Bereich der Augenlider, oberhalb des Nasenflügels sowie in der Prä- und Postaurikularregion, größere Defekte am Stamm und den Extremitäten (Abb. 1 a-d; Abb. 2 a, b).

Literatur
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  1. Kaufmann R, Podda M, Landes E (2005) Dermatologische Operationen. Farbatlas und Lehrbuch der Hautchirurgie. Thieme, Stuttgart New York
  2. Schrudde J (1963) Die Deckung von Hautdefekten durch gestielte Lappenplastik. Aesth Med 12: 166-173

Verweisende Artikel (1)

Schwenklappenplastik, zentrofaciale;
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