Ribose

Zuletzt aktualisiert am: 26.02.2018

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

CAS-Nummer: 50-69-1; D,D,D-Aldopentose; D-Ribose; L,L,L-Aldopentose; L-Ribose

Definition

Monosaccharid aus 5-C-Atomen (Pentose) mit der Summenformel: C5H10O5. Ribose kann im gegensazt zur Glucose, von der Hefe nicht vergoren werden. D-Ribose liegt in freier Form nur zu einem geringen Teil in der offenen Form (s. Formel) vor, sondern über eine Halbacetalbildung (von C1- nach C5) als Pyranose (6-gliedriger Ring). Ribose kann im menschlichen Organismus aus anderen Monosacchariden über den Pentosephosphat-Zyklus synthetisiert werden.

D-Ribose spielt (im Gegensatz zur L-Ribose) in der Natur eine große Rolle, so als Bestandteil der RNA (Ribonukleinsäure). Das Derivat der Ribose, die Desoxyribose (Hydroxygruppe am 2. Kohlenstoffatom fehlt), ist ein wichtiger Baustein der DNA (Desoxyribonukleinsäure).  

Ribose ist über Adenosin Bestandteil des wichtigsten biologischen Energieträger ATP (Adenosintriphosphat)/ADP (Adenosindiphosphat)/AMP (Adenosinmonophosphat). In den Zellen spielt das cyclisches AMP (cAMP) als sekundärer Botenstoff eine mitentscheidende Rolle. Im Adenosin-Bestandteil dieser Moleküle ist die Ribose über das C1-Atom mit Adenin verknüpft.

Verweisende Artikel (2)

Cytarabin; Cytarabin-Syndrom;

Weiterführende Artikel (2)

Desoxyribonukleinsäuren; Glucose;

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