Rhagade R23.4

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Definition

Spaltförmiger, meist schmerzhafter Hauteinriss, der durch Biegung und Bruch spröder Hautstellen entsteht. S.a.u. Fissur.

Ätiopathogenese

Überdehnung der Haut bei herabgesetzter Elastizität, z.B. bei verhornenden Prozessen wie bei hyperkeratotischen Handekzemen unterschiedlicher Ätiologie durch Exsikkation der Haut in kalter Jahreszeit oder bei Psoriasis palmo-plantaris.

Lokalisation

Gelenkbeugen, Fingerkuppen, Mundwinkel, Ohrläppchen, Philtrum, Fersen.

Therapie

Einstreichen einer Glukokortikoidsalbe in einer nicht alkoholischen Salbengrundlage (z.B. Dermatop-Fettsalbe). Falls die Region dies zuläßt, Überkleben der Rhagade mit einem Pflastersteifen oder einer Hydrokolloidfolie (z.B. Varihesive extra dünn).

Entscheidend ist es die Elastizität des Gewebes wiederherzustellen, damit sich die Wundränder wieder aneinander adaptieren können.

Disclaimer

Bitte fragen Sie Ihren betreuenden Arzt, um eine endgültige und belastbare Diagnose zu erhalten. Diese Webseite kann Ihnen nur einen Anhaltspunkt liefern.

Zuletzt aktualisiert am: 30.06.2017