Reiter, Hans

Zuletzt aktualisiert am: 15.05.2014

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Biographische Angaben

(¤ 1881, † 1969) Hygieniker, tätig in Berlin, Kassel. In Leipzig geboren, studierte er zunächst in seiner Heimatstadt, später in Breslau und Tübingen. 1913 Habilitation für das Fach Hygiene in Königsberg. 1935 Ernennung zum Präsidenten des Robert Koch Institutes in Berlin. Reiter trug Verantwortung für zahlreiche Entscheidungen zur Genehmigung medizinischer Experimente in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern. Nach 1945 ließ er sich als praktischer Arzt in Kassel nieder. Forschungsgebiet(e): Reiter-Syndrom (Reaktive Arthritis mit Urethritis und Konjunktivitis). 1916 wegweisende Beschreibung des nach ihm benannten Reiter-Syndroms.

Literatur
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  1. Schwarz M, Alex O (2000) Eponyme in der Dermatologie. Vivital Verlag Köln, S. 153-154

Verweisende Artikel (1)

Brill, Ernst Heinrich;

Weiterführende Artikel (1)

Urethro-konjunktivales-synoviales-Syndrom;

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