Quincke, Heinrich Irenäus

Zuletzt aktualisiert am: 29.06.2014

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Biographische Angaben

(¤ 1842, † 1922) Internist. Geboren in Frankfurt/Oder in einer Medizinerfamilie. 1958 Beginn des Medizinstudium in Berlin, später Fortführung in Heidelberg und Würzburg. 1863 Promotion. Mit 26 Jahren Beginn der internistischen Ausbildung in Berlin bei v. Frerichs. 1870 Habilitation. 1873 mit 30 Jahren Ruf als Ordinarius für Innere Medizin an die Universität Bern. 1878 Ordinarius in Kiel. Quincke führte u.a. die Lumbalpunktion als diagnostische Methode in die Medizin ein. Weitere Forschungsgebiete: Quincke-Ödem (Angioneurotisches Ödem, erworben oder hereditär). 1882 wegweisende Beschreibung des Angioödems; Arbeiten zu Anämie und Favus sowie zur Therapie der Malaria. 1908 schrieb Quincke zornerfüllt ein Entlassungsgesuch aus den Universitätsdiensten, da ihm ein versprochener Klinikumbau mehrfach verweigert wurde. Am 19.5. 1922 verstarb er wahrscheinlich durch Suizid.   

Literatur
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  1. Quincke H (1882) Über akutes umschriebenes Hautödem. Monatsh Prakt Dermatol 1: 129-131

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