Purpura (Übersicht) D65-D69

Zuletzt aktualisiert am: 07.05.2018

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Hämorrhagie der Haut; Hautblutung

Definition

Der Begriff Purpura wird im engeren Sinne synonym für Blutungen in die Haut gebraucht. Hautblutungen sind  ein klinisches Phänomen bei dem es zu Austritten von Erythrozyten in das dermale Gewebe kommt. Hautblutungen können akut oder chronisch verlaufen. Sie sind gekennzeichnet durch lokalisierte oder disseminierte, kleinfleckige oder flächenhafte, rote, blaue, blau-grüne oder gelb-braune (diaskopisch nicht wegdrückbare) Flecken oder auch tastbare Erhöhungen (Farbtöne durch Blutungen unterschiedlichen Alters). Eine Purpura kann durch eine Vielzahl von Ursachen ausgelöst werden. 

Eine Purpura kann flach (Fleck) oder eleviert (Papel = palpable Purpura), entzündlich ( Vaskulitis) oder nicht entzündlich (z.B. durch eine Vaskulopathie) sein.

Im weiteren Sinne werden auch eigenständige Erkrankungen als "Purpura" bezeichnet, die mit Einblutungen in die Haut einhergehen (z.B. Purpura pigmentosa progressiva; Purpura Schönlein-Henoch).

Einteilung

Nach Form und Größe werden unterschieden:

Ätiopathogenese

Ätiologisch kann eine vaskuläre (Gefäßwandschaden) von einer Purpura durch Gerinnungsstörungen unterschieden werden.

Klinisches Bild

Literatur
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  1. Cines DB, Blanchette VS (2002) Immune thrombocytopenic purpura. N Engl J Med 346: 995-1008
  2. Hundeiker M et al. (1977) Dermatologische Purpuraformen als allergische Früh- und Spätreaktionen. Akt Dermatol 3: 39–48
  3. Moake JL (2002) Thrombotic microangiopathies. N Engl J Med 347: 589-600

Disclaimer

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