Pseudomonas-Infektionen B96.5

Zuletzt aktualisiert am: 09.05.2016

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Definition

Infektionen durch Vertreter der Gattung Pseudomonas.

Pseudomonaden sind eine Gattung stäbchenförmiger, aerober, gramnegativer, motiler Bakterien, deren Größe zwischen 0,5-1,0 × 1,5-5,0 um variiert. Pseudomonaden kommen ubiquitär (sog. "Pfützenkeim") im Boden, Wasser auf Pflanzen und Tieren vor. Arten wie Pseudomonas aeruginosa, Pseudomonas pseudomallei,  Pseudomonas mallei können für Menschen, v.a. bei immungeschwächten Individuen pathogen sein. Wichtig ist die Resistenzbereitschaft der Pseudomonaden gegen Antibiotika.

Pseudomonaden sind befähigt, bei höherer Zelldichte Biofilme (Schleime) zu bilden, die sie gegen Makrophagen und Antibiotika schützen.

Wundinfektionen durch P. aeruginosa zeichnen sich durch ihre blau-grünliche Färbung und ihren unangenehm süßlichen Geruch aus (z.B. bei gramnegativem Fußinfekt).

Einteilung

Folgende Erkrankungen werden durch Pseudomonas-Arten verursacht oder mitverursacht:

Therapie

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