Pseudoleukoderm L81.5

Zuletzt aktualisiert am: 04.08.2019

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

Alle Autoren

Synonym(e)

Pseudoleucoderm; Pseudoleucoderma (e)

Definition

Nicht einheitlich verwendeter Begriff für Hautveränderungen, die sich als Negativabdruck der normal gefärbten gegen die umgebende dunklere Haut abzeichnen. Pathogenetisch liegt kein verminderter Melaningehalt bzw. keine Funktionsstörung der Melanozyten (die Weißfärbungen bei der Pityriasis  versicolor sind demnach keine Pseudoleukoderme) vor, sodern ein einfaches Kontrastphänomen. Klinische Beispiele sind:

  • Pseudoleukoderma atopicum
  • Pseudoleukoderma psoriaticum 

Verschiedentlich wird der Begriff auch für Läsionen verwendet, deren helle Farbzeichnung duch einen verminderten Blutfluss bedingt ist, z.B. Pseudoleukoderma angiospasticum oder Naevus anaemicus.

Einteilung

Therapie

Behandlung der Grunderkrankung, s. jeweils dort.

Literatur
Für Zugriff auf PubMed Studien mit nur einem Klick empfehlen wir Kopernio Kopernio

  1. Minder E (2012)Drug-induced pseudoleucoderma: a commentary. Acta Derm Venereol 92:220

Verweisende Artikel (3)

Fleck heller; Leukoderm; Nappes claires;

Disclaimer

Bitte fragen Sie Ihren betreuenden Arzt, um eine endgültige und belastbare Diagnose zu erhalten. Diese Webseite kann Ihnen nur einen Anhaltspunkt liefern.

Abschnitt hinzufügen

Autoren

Zuletzt aktualisiert am: 04.08.2019