Pili anulati Q84.11

Zuletzt aktualisiert am: 29.03.2018

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Pili annulati; ringed hair; Ringelhaare

Erstbeschreiber

Karsch, 1846

Definition

Wahrscheinlich regelmäßig-dominant vererbte Verhornungsstörung mit in regelmäßigen Abständen in der Längsrichtung der Haare wechselnden, dunklen und hellen Banden, die sich je nach Lichteinfall verschieben. Die hellen Banden weisen einen abnormalen Luftgehalt des Haarmarkes oder der -rinde auf. In der Regel sind die Haare kräftig und gesund, seltener fragil.

Assoziationen mit Alopecia areata (Ausbildung von Pili anulati nach Wiederbehaarung) und Wollhaaren sind beschrieben.

Manifestation

Auftreten bei Geburt oder in den ersten Lebensjahren.

Klinisches Bild

Das Haar ist strukturell gesund und weist keine erhöhte Brüchigkeit auf. Erkennbar ist die Veränderung vornehmlich bei blondem oder schwächer pigmentiertem Haar. Geringe kosmetische Beeinträchtigung.

Differentialdiagnose

Therapie

Literatur
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  1. Castelli E et al. (2012) Pili annulati coincident with alopecia areata, autoimmune thyroid disease, and primary IgA deficiency: case report and considerations on the literature. Case Rep Dermatol 4:250-255
  2. Cruz AP et al.(2012) The appearance of pili annulati following alopecia areata. Cutis. 89:145-147

  3. Hofbauer GF al. (2001) Acquired hair fragility in pili annulati: causal relationship with androgenetic alopecia. Dermatology 20: 60-62
  4. Laniosz V et al. (2013)  Pili annulati masquerading as hypotrichosis. Pediatr Dermatol 30: 510-511

Disclaimer

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