Neurom kutanes (Übersicht) D36.1

Zuletzt aktualisiert am: 24.04.2016

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Definition

Von gemischten, peripheren Nerven hergeleitete, gutartige, tumoröse Wucherung der kernlosen Axone und ihrer kernreichen Markhüllen. Je nach Klinik, Histologie und Ätiologie werden verschiedene Varianten gesehen. Nur bei dem in der Haut sehr seltenen Ganglioneurom findet man zusätzlich Ganglienzellen im Tumorparenchym.

Einteilung

Einteilung der echten kutanen Neurome:

Klinisches Bild

Hautfarbenes, solitär oder multipel auftretendes, gut verschiebliches, gelegentlich schmerzhaftes, linsen- bis erbsgroßes, subkutanes Knötchen mit weicher bis derbelastischer Konsistenz.

Differentialdiagnose

Literatur
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  1. Altmeyer P (1991) Multiple systematisierte Neurome der Haut und der Schleimhaut. Hautarzt 32: 240–244
  2. Kutzner H et al. (1990) Das solitäre, umkapselte Neurom. Hautarzt 41: 620–624
  3. Leverkus M et al. (2003) Multiple unilateral schwannomas: segmental neurofibromatosis type 2 or schwannomatosis? Br J Dermatol 148: 804-809
  4. Mobbs RJ et al. (2003) Treatment of painful peripheral neuroma by vein implantation. J Clin Neurosci 10: 338-389
  5. Stahl S et al. (2002) Surgical treatment of painful neuroma in medial antebrachial cutaneous nerve. Ann Plast Surg 48: 154-158

Disclaimer

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