Naevus mucinosus D48.1

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Linear connective tissue naevus of the proteoglycan type; Mucinous naevus

Erstbeschreiber

Mc Grae, 1983

Definition

Seltener, angeborener, muzinöser Bindegewebsnaevus.

Klinisches Bild

Vereinzelte oder multiple, gelblich bräunliche oder hautfarbene, meist isolierte, weiche, elastische, symptomlose Papeln, die linear oder zosteriform angeordnet sind. Papeln können konfluieren; Entstehung von bis zu 5,0 cm großen Plaques mit glatter Oberfläche.

Histologie

Unter einer unveränderten oder leicht akanthotischen Epidermis zeigt sich ein im HE-Schnitt nahezu strukturloses ungefärbtes Areal, das nahezu das gesamte Korium einnehmen kann. In Alzianblau-Färbung stellt sich dieses Areal blass blau dar. Entzündliche Infiltrate fehlen komplett.

Diagnose

Klinik: Die Hamartom-Genese der Läsionen wird durch die zosteriforme oder lineare Anordnung der Papeln/Plaques (kutanes Mosaik) definiert.

Differentialdiagnose

Muzinosen anderer Genese; andere Bindgewebsnaevi. S.a. Muzinose, kutane, infantile.

Therapie

Nicht notwendig. Operatives Herangehen, wenn Läsionen kosmetisch stören.

Literatur
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  1. Chang SE (2003) A case of congenital mucinous nevus: a connective tissue nevus of the proteoglycan type. Ped Dermatol 20: 229-231
  2. Mc Grae JD Jr (1983) Cutaneous mucinosis in infancy. A congenital and linear variant. Arch Dermatol 119: 272-273

Disclaimer

Bitte fragen Sie Ihren betreuenden Arzt, um eine endgültige und belastbare Diagnose zu erhalten. Diese Webseite kann Ihnen nur einen Anhaltspunkt liefern.

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