Myositis, proliferative M60.8

Erstbeschreiber

Kern, 1960

Definition

Seltenes, benignes Pseudosarkom der Haut mit entzündlich veränderten subkutanen Knoten und reaktiven, fibroproliferativen Schäden der beteiligten Muskulatur.

Ätiopathogenese

Ungeklärt. In ca. 20-30% der Fälle nach vorhergehenden Traumen auftretend.

Lokalisation

Vor allem Schulter, Hals, Arme, Unterschenkel, Stamm lokalisiert; seltener an der Zunge oder oral.

Klinisches Bild

Schnell wachsende, meist schmerzhafte, 1–5 cm große, entzündliche subkutane Knoten sowie derbe, mit der bedeckenden Haut und der Subkutis verbackene, schmerzhafte Infiltrate der Muskulatur.

Histologie

Im Korium zellreiche, polymorphe Infiltrate aus epitheloiden Zellen und einigen mehrkernigen bizarren, Riesenzellen, herdförmigen Lymphozyten, Leukozyten, Einblutungen und hämosiderotischem Pigment. Subepidermal freier Streifen, dichte, zellige Infiltration der quergestreiften Muskulatur, z.T. mit Sarkolyse.

Diagnose

Klinik, Histologie

Differentialdiagnose

Therapie

Literatur
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  1. Altmeyer P et al. (1983) Proliferative Myositis. Hautarzt 34: 221–224
  2. Chevalier X et al. (1993) Proliferative myositis as a complication of rheumatoid vasculitis. J Rheumatol 20: 1259-1260
  3. Kent MS et al. (2002) Proliferative myositis: a rare pseudosarcoma of the chest wall. Ann Thorac Surg 73: 1296-1298
  4. Kern WH (1960) Proliferative Myositis: a pseudosarcomatous reaction to injury. Arch Pathol 69: 209-216
  5. Turner R et al. (1997) Proliferative myositis: an unusual cause of multiple subcutaneous nodules. Clin Exp Dermatol 22: 101-103

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Zuletzt aktualisiert am: 15.05.2014