Metabolisches Syndrom

Zuletzt aktualisiert am: 17.01.2019

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Definition

Durch 4 Faktoren charakterisiertes Syndrom:
  • abdominelle Fettleibigkeit
  • arterielle Hypertonie
  • Dyslipidämie
  • Insulinresistenz.
Die Erkrankung entwickelt sich i.A. durch einen Lebensstil, der sich durch permanente Überernährung und Bewegungsmangel kennzeichnet. Sie betrifft einen hohen Anteil der in Industriestaaten lebenden Bevölkerung.

Hinweis(e)

Nach den WHO-Kriterien von 1998 liegt ein metabolisches Syndrom auch dann vor, wenn folgende Risikofaktoren bestehen:
  • Diabetes mellitus
  • gestörte Glukosetoleranz
  • pathologischer Nüchternblutzucker bzw. Insulinresistenz
  • sowie 2 der folgenden Parameter:
  • Arterielle Hypertonie
  • Dyslipidämie
  • Viszerale Adipositas (Verhältnis von Taillen- zu Hüftumfang > 0,9 (m) bzw. > 0,85 (w) und/oder ein BMI > 30 kg/qm).

Hinweis(e)

In einer prospektiven Studie konnte eine positive Korrelation zwischen Psoriasis und einem metabolischen Syndrom nachgewiesen werden (Snekvik I et al. 2019). 

Literatur
Für Zugriff auf PubMed Studien mit nur einem Klick empfehlen wir Kopernio Kopernio

  1. Snekvik I et al. (2019) Metabolic syndrome and risk of incident psoriasis: prospective data from the HUNT Study, Norway. Br J Dermatol 180:94-99. 

Verweisende Artikel (2)

Heilfasten; Nichtalkoholische Steatohepatitis;

Disclaimer

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