Mantelom D48.5

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Mantleoma

Definition

Äußerst seltener, gutartiger, epithelialer Adnextumor der Haut, der von der sog. Mantelregion ("mantle") der Haarfollikel seinen Ausgang nimmt. Das Auftreten multipler Mantelome ist im Rahmen des Birt-Hogg-Dubé-Syndroms beschrieben worden.

Lokalisation

Gesicht, Halsregion.

Klinisches Bild

Solitäre oder in Mehrzahl auftretende (dann meist im Rahmen von Genodermatosen), kaum 1-2 mm große, hautfarbene, bis gelbliche Papeln, die an ein Basalzellkarzinom oder an dermale melanozytäre Naevi erinnern.

Histologie

Um den oberen Anteil des Haarfollikels gelegene kleinknotige Epithelproliferation aus miteinander vernetzten Epithelverbänden, die Sebozyten oder Talgdrüsenausführungsgänge mit einschließen können.

Differentialdiagnose

Therapie

Bei solitären Tumoren Exzision. Da die Diagnose in den wenigsten Fällen klinisch gestellt werden dürfte, wird die Exzision aus differentialdiagnostischen Gründen erfolgen. Multiple Mantelome können mit dem 2 -Laser">CO 2 -Laser (alternativ Erbium-YAG-Laser) entfernt werden.

Literatur
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  1. Kahle B et al. Multiple mantleomas in Birt-Hogg-Dube syndrome: successful therapy with CO2 Laser. Hautarzt 52: 43-46
  2. Rudolph P (2002) Benign adnexal skin tumors. Pathologe 23: 71-78
  3. Steffen C (1993) Mantleoma. A beningn neoplasm with mantle differentiation. Am J Dermatopathol 15: 306-310

Verweisende Artikel (2)

Fibrofollikulom; Mantleoma;

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