Makroglossie K14.8

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

Alle Autoren

Synonym(e)

macroglossia; Zungenvergrößerung

Definition

Polyätiologisches, angeborenes oder erworbenes klinisches Symptom, das durch eine akute oder chronische, passagere oder permanente, partielle oder totale "Vergrößerung der Zunge" definiert ist.

Ätiopathogenese

Ätiopathogenetisch kann eine Makroglossie durch Ödem (z.B. Angioödem), Abszessbildung (z.B. Zungenabszess), Ablagerungen (z.B. Amyloidose) oder Gewebsneubildung (Karzinom der Zunge) bedingt sein.

Klinisches Bild

Je nach Ursache sehr unterschiedliche klinische Bilder, die letztlich zu einer akuten oder chronischen, transitorischen oder permanenten, kompletten oder partiellen Umfangsvergrößerung der Zunge unterschiedlichen Ausmaßes führen. Bei ausgeprägter Makroglossie kommt es zu Beschwerden beim Kauen und Sprechen (kloßige Sprache); auch Schluckbeschwerden sind möglich.

Therapie

Literatur
Für Zugriff auf PubMed Studien mit nur einem Klick empfehlen wir Kopernio Kopernio

  1. Elinav E et al. (2004) Episodic macroglossia as the sole manifestation of angiotensin-converting enzyme inhibitor-induced angioedema. Ann Otol Rhinol Laryngol 113(3 Pt 1): 223-224
  2. Guelmann M, Katz J (2003) Macroglossia combined with lymphangioma: a case report. J Clin Pediatr Dent 27: 167-169
  3. Kruchinsky HV (1990) A new tongue reduction method. J Oral Maxillofac Surg 48: 756-767
  4. Mixter RC et al. (1993) Central tongue reduction for macroglossia. Plast Reconstr Surg 91: 1159-1162
  5. Vogel JE et al. (1986) Macroglossia: a review of the condition and a new classification. Plast Reconstr Surg 78: 715-723

Disclaimer

Bitte fragen Sie Ihren betreuenden Arzt, um eine endgültige und belastbare Diagnose zu erhalten. Diese Webseite kann Ihnen nur einen Anhaltspunkt liefern.

Autoren

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2017