Lichtschwiele T67.9

Zuletzt aktualisiert am: 15.05.2014

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Erstbeschreiber

Miescher, 1930

Definition

Physiologischer Adaptationsmechanismus der Haut (v.a. der Epidermis) auf Belastung durch UV-Strahlen. Eine vollausgebildete Lichtschwiele führt zu einer Steigerung der MED um den Faktor 4-5.

Einteilung

Die epidermale Hyperplasie beruht auf einer proliferationsförderndernden Wirkung der UV-Strahlen. Der MAP-Kinase-Signalweg (mitogen-activated protein kinase) kann über verschiedene Wege durch UVB aktiviert werden, z.B. durch die Phosphorylierung von JNK (c-Jun N-terminal kinases) und p-38 (s.u. MAP-Kinasen).

Ätiopathogenese

Unter chronischer oder rezidivierender Einwirkung von UVB-Strahlen kommt es zu einer Verdickung der Epidermis und der Hornschicht. Diese Reaktion ist unter UVA-Strahlung nicht zu beobachten.

Histologie

Gesteigerte Epidermopoese mit Akanthose und Hyperkeratose.

Literatur
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  1. Afaq F et al. (2005) Photochemoprevention of ultraviolet B signaling and photocarcinogenesis. Mutation Res 571: 1523-173
  2. Berking C (2007) Photokarzinogenese. Hautarzt 58: 398-405

Verweisende Artikel (3)

Lichtschutz; Lichttoleranz; UV-Strahlen;

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