Leukoplakie K13.2

Definition

  • Klinische Bezeichnung für meist umschriebene, scharf oder unscharf begrenzte, weiße Herde der Schleimhaut, denen pathogenetisch eine Verhornung des ansonsten nicht verhornenden Plattenepithels der Schleimhaut zugrunde liegt. S.a.u. Leukoplakie, orale, s.a.u. Erythroplakie, orale. Die Leukoplakie ist die häufigste Präkanzerose der Mundhöhle.
  • Die Diagnose "Leukoplakie" ist eine rein deskriptive morphologische, die keine Aussage über den ursächlichen Mechanismus zulässt. Eine Leukoplakie muss so lange als ein Carcinoma in situ oder bereits invasives Karzinom gelten, bis das Gegenteil histologisch bewiesen ist.

Einteilung

Therapie

Disclaimer

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Zuletzt aktualisiert am: 13.05.2016