Larva currens B78.11

Zuletzt aktualisiert am: 15.05.2014

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Definition

Autoinokulation durch Strongyloides stercoralis (Zwergfadenwurm), die als für die Strongyloidose pathognomonische Sonderform der Larva migrans angesehen werden kann. Weitere Einzelheiten s.u. Strongyloidose.

Vorkommen/Epidemiologie

Die Infektionen werden v.a. in Südostasien beobachtet.

Klinisches Bild

Einzelne oder mehrere, bandartige, lang gestreckte, rezidivierende, urtikarielle Gangstrukturen, die sich innerhalb von Stunden bis Tagen ausbilden und eine gegenüber den Infektionen mit Ankylostoma-Arten (Hakenwürmer) besonders hohe Wanderungsgeschwindigkeit (bis zu 10 cm/Tag) aufweisen. Die klinische Symptomatik besteht nur einige Stunden lang, rezidiviert jedoch regelmäßig innerhalb weniger Monate.

Therapie

Literatur
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  1. Bravo F et al. (2003) New and re-emerging cutaneous infectious diseases in Latin America and other geographic areas. Dermatol Clin 21: 655-668
  2. Caumes E et al. (1994) Efficacy of ivermectin in the therapy of larva currens. Arch Dermatol 130: 932
  3. Ly MN et al. (2003) Cutaneous Strongyloides stercoralis infection: an unusual presentation. J Am Acad Dermatol 49: S157-160

Verweisende Artikel (3)

Larva migrans; Strongyloidose; Wurminfektionen;

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