Komedogenität

Zuletzt aktualisiert am: 08.01.2020

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

Alle Autoren

Definition

Komedogene Potenz von externen oder internen Substanzen.

Allgemeine Information

Bei exogenen Stoffen ist bekannt dass sie typische Akne oder akneiforme Krankheitsbilder verursachen können, so z.B. Chlorakne, Acne cosmetica (Kontaktakne), Pomaden-Akne u.a. Auch systemisch applizierte Medikamente können akneiforme Krankheitsbilder induzieren, z.B. Glukokortikoide.

Der Begriff „Komedogenität“ bezieht sich in erster Linie auf Externa. Experimentell kann die Komedogenität einer Substanz am Kaninchenohr überprüft werden (Adams EM et al. 1941). Obwohl die Übertragung derartiger tierexperimenteller Substanzen problematisch ist, erwiesen sich eine Reihe von Grundstoffen für dermatologische Externa und Kosmetika als komedogen so: Leinsamenöl, Erdnussöl, Olivenöl, Oleinsäure, Butylstearat, Steinkohlenteer u.a.

Literatur
Für Zugriff auf PubMed Studien mit nur einem Klick empfehlen wir Kopernio Kopernio

  1. Adams EM et al. (1941) The response of rabit ski to compounds reptorted to have caused acneifrom dermatitis. Ind Med 10: 1-3

Verweisende Artikel (1)

Kontaktakne;
Abschnitt hinzufügen

Autoren

Zuletzt aktualisiert am: 08.01.2020