In-Vitro-Fertilisation

Zuletzt aktualisiert am: 15.05.2014

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Extrakorporale Befruchtung

Definition

Nach vorangegangener hormoneller Hyperstimulation der Frau werden mehrere Oozyten kurz vor der Ovulation unter sonographischer Kontrolle abpunktiert und extrakorporal in physiologischem Milieu mit gewaschenen Spermatozoen des Partners inkubiert und über mehrere Tage kultiviert. Danach erfolgt die Implantation einer oder mehrerer befruchteter Oozyten in das Cavum uteri.

Indikation

Weibliche Sterilität (Tubenobliteration nach chronischer Adnexitis, Genital-TBC, tubarer Endometriose), Z.n. Tubektomie bds. nach Tubargraviditäten, pathologischer Sims-Huhner-Test. Zur Therapie der männlichen Infertilität nur bedingt geeignet, da auch die Befruchtungsfähigkeit In-vitro an (sub-)normale Spermiogrammbefunde gebunden ist.

Literatur
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  1. Die In-vitro-Fertilisation (IVF) und der intratubare Gametentransfer (GIFT) in der Bundesrepublik Deutschland (1981–1986). Fertilität 1987 3: 73–81
  2. Habermann PG et al. (1984) Übersicht: Die extrakorporale Befruchtung - eine neue Möglichkeit der Sterilitätsbehandlung. D M W 14: 547–554
  3. Hammadeh ME (2003) Association between ovarian stimulation regime and protein metabolism of patients undergoing IVF/ICSI therapy. Zentralbl Gynakol 125: 183-188
  4. Wolff H et al. (1994) Andrologische Einflußfaktoren der In-vitro-Fertilisation. Hautarzt 45: 605–610

Weiterführende Artikel (1)

Mukuspenetrationstest;

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