Immunität

Zuletzt aktualisiert am: 12.08.2016

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Definition

Fähigkeit des Organismus, ein als fremd erkanntes Agens (wie Bakterien, Viren, Pilze oder Parasiten) ohne pathologische Reaktion unschädlich zu machen.

 

Einteilung

Unterschieden werden:

Allgemeine Information

  • Die angeborene Immunität kommt in allen mehrzelligen Organismen vor; sie ist unveränderlich und wenig spezifisch. Hiermit ist der Organismus in die Lage versetzt unmittelbar auf Pathogene reagieren zu können.
  • Die phylogenetisch jüngere erworbene (adaptive) Immunität erlaubt die Wiedererkennung des Krankheitserregers bei einer Neuinfektion. Dadurch kann der Organismus selektiv auf den Erreger reagieren. Die erworbene Immunität führt zum immunologischem Gedächtnis. Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Reaktionsformen liegt im Mechanismus der Pathogenerkennung, wobei den beteiligten zellulären Rezeptoren eine besondere Bedeutung zukommt.

Literatur
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  1. Averbeck M et al. (2007) Immunologische Grundlagen der Allergien. JDDG 5: 1015-1028

Weiterführende Artikel (2)

Immunität, angeborene; Immunität, erworbene;
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