Hypertrichose, präpuberale L68.8

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

generalisierte konstitutionelle; Hypertrichose

Definition

Häufige bei gesunden Kindern auftretende, deutlich vermehrte Körperbehaarung mit Terminalhaaren in einem diffusen, androgenunabhängigen Verteilungsmuster.

Vorkommen/Epidemiologie

Häufig. Familiäre Häufung ist beschrieben. Keine exakten epidemiologischen Angaben.

Lokalisation

Charakteristisch ist das normale Verteilungsmuster der Terminalbehaarung.

Klinisches Bild

Auffallend dichte, meist auch dunklere Behaarung an Stirn, Augenbrauen, Rücken, Schultern und oberen Extremitätenstreckseiten. Charakteristisch ist ein tiefer Haaransatz. Die Hyptertrichose persistiert zeitlebens.

Therapie

Eine kausale Therapie ist nicht bekannt. Rasieren um den kosmetischen Effekt zu verbessern. Einsatz von Epilationslasern aus kosmetischen Gründen.

Verlauf/Prognose

Eine Zunahme der Behaarung im Laufe des Lebens ist zu erwarten.

Hinweis(e)

Das Symptom "Hypertrichose" ist ein in der täglichen Praxis nicht zu unterschätzendes Problem und ist v.a. durch die ethnische Variabilität der Körperbehaarung und deren Akzeptanz in der Bevölkerung hervorgerufen.

Literatur
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  1. Trueb RM (2008) Hypertrichose. Hautarzt 59: 325-338

Disclaimer

Bitte fragen Sie Ihren betreuenden Arzt, um eine endgültige und belastbare Diagnose zu erhalten. Diese Webseite kann Ihnen nur einen Anhaltspunkt liefern.

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