Hyperpigmentierung periokuläre L81.4

Zuletzt aktualisiert am: 02.06.2019

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Augenringe; Dunkle Augenringe; Familiäre periorbitale Hyperpigmentierung; Halonierte Augen; Periokuläre Hyperpigmentierungen; Periorbitale Hyperpigmentierung

Definition

Periokuläre, primär kosmetisch störende Pigmentvermehrung unterschiedlicher Ätiologie. Die Hyperpigmentierung verstärkt sich im Alter. Sie tritt famililär gehäuft auf.

Einteilung

Man unterscheidet folgende Formen:

  • Idiopathische Hyperpigmentierung ohne Krankheitswert, die v.a. bei Afro-Amerikaner, Süd-undOstasiaten, Nordafrikaner beobachtet wird. 
  • Hyperpigmentierung bei atopischer Diathese (Minor-Kriterium). Grau-braune Verfärbungen in der periokulären Region (halonierte Augen).  
  • Genetisch determinierte periokuläre Pigmentvermehrung ohne Begleiterkrankung (familiäres Auftreten besonder bei Personen mit  dunklem Teint)
  • Chloasma hepaticum (Masque biliare)
  • Hyperpigmentierung als Hinweis auf Hyperthyreose (s.a. Jellinek-Zeichen)
  • Medikamentöse perikokuläre Hyperpigmentierungen bei Nutzung von von Prostaglandin-haltigen Augentropfen (diese können auch in kosmetischen Wimpernverlängerungsmittel enthalten sein). Differenzialdiagnostisch müssen die Verschattungen bei Blepharochalasis beachtet werden.

Therapie

  1. Behandlung der Grunderkrankung. Aufhellende Präparate mit Hydrochinon (3% Hydrochinonsalbe), Azelainsäure, Kojisäure oder Arbutin.

Verweisende Artikel (1)

Hyperpigmentierung, umschriebene;

Disclaimer

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