Hirsuties papillaris penis D29.0

Zuletzt aktualisiert am: 03.02.2019

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Hirsutoide Penispapillome; Papillae coronae glandis; Papillomatosis penis; Pearly penile papules; Penispapillome hirsutoide

Erstbeschreiber

Littré und Morgagni, 1700

Definition

Atavistische Fehlbildung ohne Krankheitswert mit Ausbildung reihenförmig angeordneter papillärer oder filiformer, weißlich-roter Knötchen am proximalen Rand der Glans vor dem Übergang in den Sulcus coronarius. Die immer wieder diskutierte virale Genese (HPV) konnte nie nachgewiesen werden.

Vorkommen/Epidemiologie

Bei bis zu 50% der Männer nachweisbar.

Histologie

Histologisch entsprechen diese harmlosen Exkreszenzen kleinen Angiofibromen.

Differentialdiagnose

Therapie

Entfällt, Aufklärung über die Harmlosigkeit des Befundes.

Literatur
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  1. Buschke A, Gumpert H (1925) Die Papillen an der Corona glandis; ein Vergleich anatomischer und ethnologischer Beziehungen. Arch f Frauenhk 11: 43-46
  2. Cornelis JA et al. (2003) Pearly penile papules: Still no reason for uneasiness. J Am Acad 49: 50-54
  3. Littré Y, Morgagni GB (1700) French Academy of Sciences report. Padua: Adversaria anatomica S. 307

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