Haare Farbveränderungen L67.1

Zuletzt aktualisiert am: 23.01.2020

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Blaue Haare; Farbveränderungen der Haare; Grüne Haare; Haarverfärbungen; Verfärbungen der Haare; Vorzeitiges Ergrauen

Definition

Physiologisch dunkeln die Haare des Menschen im Laufe des Lebens nach. Ebenso physiologisch sind Unterschiede der Haarfarbe in den einzelnen Regionen des Körpers.

Ätiopathogenese

Ursachen und Krankheiten die Farbveränderungen der Haare verursachen können:

  • Noxen/Medikamente:
    • Grün: Kupfer aus alten Wasserleitungen.
    • Hellblau: Kobalt bei Industriearbeitern.
    • Dunkelblau: Indigo bei Industriearbeitern.
    • Gelb-gelbbraun: Weißes oder graues Haar bei Zigaretten- oder Zigarrenrauchern.
    • Rotbraun: Trinitrotoluol bei Industriearbeitern.
    • Aufhellung: Blondes oder rotes Haar, bei Einnahme von Chloroquin oder Hydroxychloroquin.
    • Ergrauen vorzeitiges: Mephenesin, Triparanol, Butyrophenon, Haloperidol, Bleomycin.
    • Dunkler werdendes Haar: Diazoxid, Minoxidil (nur noch als topisches Medikament verfügbar!).
    • Krankheiten die mit definierten Farbveränderungen der Haare einghergehen. S.a. Hypopigmentierung.
    • Arzneimittel die Haarverfärbungen hervorufen. S.a. Arzneimittelinduzierte Haarverfärbungen

Verweisende Artikel (2)

Canities, medikamentöse; Haarverfärbungen;

Weiterführende Artikel (4)

Bleomycin; Chloroquin; Hydroxychloroquin; Hypopigmentierung;

Disclaimer

Bitte fragen Sie Ihren betreuenden Arzt, um eine endgültige und belastbare Diagnose zu erhalten. Diese Webseite kann Ihnen nur einen Anhaltspunkt liefern.

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