Ganglioneurom D36.18

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Ganglioneuroblastom; Gangliozytom; Neuroma gangliocellulare

Definition

An der Haut äußerst selten auftretendes, von sympathischen Nerven ausgehendes benignes Neurom.

Manifestation

V.a. frühe Kindheit, z.T. im Rahmen einer Neurofibromatose.

Lokalisation

Am Rücken paravertebral sowie im Halsbereich (vom Grenzstrang ausgehend).

Klinisches Bild

Extrem seltene, solitär oder multipel auftretende, erbsen- bis kindskopfgroße, subkutan gelegene, prallelastische, asymptomatische (nicht schmerzhaft) Knoten, die klinisch mit Lipomen verwechselt werden können.

Histologie

In einem myxoiden Stroma eingebettete, teils lymphozytenartige, teils größere, zu synzytialen eosinophilen Verbänden zusammengefügte Ganglienzellen, meist begleitet von zahlreichen Mastzellen. Das histologische Bild kann leicht mit einem Myxofibrom verwechselt werden.

Therapie

Weiterführende Artikel (3)

Exzision; Neurofibromatose (Übersicht); Neurom;

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