G-Proteine

Zuletzt aktualisiert am: 31.05.2018

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Kleine G-Proteine

Definition

Kürzel für "Guaninnukleotide-bindende Proteine". G-Proteine besetzen eine Schlüsselposition in der Signalweiterleitung zwischen Rezeptor und Second-Messenger-Systemen.

Man unterscheidet membranständige heterotrimere G-Proteine sowie zytosolische, monomerische, sog. "kleine" G-Proteine.

Allgemeine Information

  • Heterotrimere G-Proteine bestehen aus 3 Untereinheiten (α, β und γ). Sie besetzen eine Schlüsselposition in der Signaltransduktion und sind verantwortlich für physiologische (z.B. Sehen, Riechen, Blutdruckregulation etc.) und pathophysiologische Effekte (z.B. arterielle Hypertonie).
  • Kleine G-Proteine (Monomere) (20-40 kDa; > 100 verschiedene kleine G-Proteine sind bekannt) werden in 5 Familien unterteilt: Ras, Rho, Rab, Sar1/Arf und Ran. Kleine G-Proteine sind an der Regulation zahlreicher Zellfunktionen beteiligt:
    • Regulation der Genexpression (Ras und Rho)
    • Regulation des Zytoskeletts (Rho)
    • Regulation des Vesikeltransports (Rab und Sar1/Arf)
    • Regulation des Transports zwischen Zytoplasma und Zellkern (Ran).

Literatur
Für Zugriff auf PubMed Studien mit nur einem Klick empfehlen wir Kopernio Kopernio

  1. Aktories K et al. (2005) Bacterial cytotoxins: targeting eukaryotic switches. Nat Rev Microbiol 3: 397-410

Weiterführende Artikel (1)

Zytoskelett;
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