Fibronektin

Zuletzt aktualisiert am: 15.05.2014

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Definition

( fibra für "Faser"; nexus für "Verknüpfung") Extrazelluläres Glykoprotein, das in vielen physiologischen Abläufen, u.a. bei der Wundheilung sowie bei der Migration und Adhäsion von Zellen eine wichtige Rolle spielt. Es fördert auch als unspezifisches Opsonin die Bindung von Antigenen an Phagozyten. Mehr als 20 verschiedene Isoformen wurden gefunden. Das Fibronektin enthält Bindungsregionen für Fibrin, Heparin und Kollagen sowie eine Zellbindungsregion.

Allgemeine Information

Gebildet wird Fibronektin in der Leber als lösliche Variante die ins Blutplasma abgegeben wird. Es spielt eine wichtige Rolle in der Wundheilung und Blutgerinnung. Hierbei wird Fibronektin als Matrix in das Fibrin-Gerinnsel eingebaut. Fibroblasten, Chondrozyten, Endothelzellen und Makrophagen bilden unlösliches Fibronektin. Dies wird in die extrazelluläre Matrix eingelagert. Dort besitzt es eine Brückenfunktion zwischen Kollagenfibrillen und anderen Molekülen der extrazellulären Matrix. Weiterhin dient es als Leitmolekül für verschiedene Zellen (z.B. Endothelien) während diese wandern.
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