Erythrosis interfollicularis colli L57.88

Erstbeschreiber

Leder, 1944

Definition

Chronischer Lichtschaden der Haut mit flächiger Rötung, ggf. auch zeitweisem Brennen der seitlichen Halspartien. S.a.u. Erythromelanosis interfollicularis colli.

Ätiopathogenese

Chronischer Lichtschaden mit interfollikulärer Atrophie der Haut und teleangiektatischer Rötung.

Manifestation

V.a. bei Menschen mit starker, dauerhafter Sonnenexposition (Bauern, Bauarbeiter, Freizeitsportler).

Lokalisation

Vor allem seitliche Halsanteile und Decolleté, Submentalregion immer frei (Kinnschatten).

Klinisches Bild

Unscharf begrenztes, hell-, blau- oder braun-rötliches, gleichmäßig teleangiektatisches, mit dem Glasspatel völlig anämisierbares, zart atrophisches Areal mit Aussparung der normalfarbenen, etwa glasstecknadelkopfgroßen Follikel, die in der zurückgesunkenen Haut akzentuiert hervortreten. Hierdurch entsteht das Bild der "gerupften Hühnerhaut".

Histologie

Teleangiektatische Erweiterung des subpapillären Gefäßnetzes.

Differentialdiagnose

Dyschromien im seitlichen Halsbereich.

Therapie

Disclaimer

Bitte fragen Sie Ihren betreuenden Arzt, um eine endgültige und belastbare Diagnose zu erhalten. Diese Webseite kann Ihnen nur einen Anhaltspunkt liefern.

Zuletzt aktualisiert am: 15.05.2014