Erythrodermia desquamativa L21.12

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Dermatitis Leiner; Leinersche Dermatitis; Leinersche Erythrodermie

Erstbeschreiber

Leiner, 1908

Definition

Maximalvariante des seborrhoischen Ekzems.

Ätiopathogenese

Diskutiert werden Störungen der Komplementkaskade, insbes. von C5.

Manifestation

Säuglings- und Kindesalter. Beginn: 1. bis 2. Lebensmonat.

Klinisches Bild

  • Rasche Ausbreitung und Konfluenz der Hautveränderungen des seborrhoischen Ekzems der Säuglinge, s.a. Eccema infantum mit fettig schuppender Hautrötung. Häufig (> 90%) Darmcandidose und Sekundärbesiedlung der Hautfalten mit Candida.
  • Evtl. Allgemeinsymptomatik: Fieber, Anämie, dünnflüssige Stühle, Lebervergrößerung.

Komplikation

Bakterielle oder mykotische Sekundärinfekte.

Therapie

Literatur
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  1. Kim HJ et al. (2001) Generalized seborrheic dermatitis in an immunodeficient newborn. Cutis 67: 52-54
  2. Leiner C (1908) Über Erythrodermia desquamativa, eine eigenartige universelle Dermatose der Brustkinder. Archiv für Dermatologie und Syphilis (Berlin) 89: 65-76, 163-189
  3. Leiner C (1908) Erythrodermia desquamativa (universal dermatitis of children at the breast). Br J Child Dis 5: 244-251
  4. Sonea MJ et al. (1987) Leiner's disease associated with diminished third component of complement. Pediatr Dermatol 4: 105-107

Disclaimer

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