Epidermis

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Oberhaut

Definition

Grenzschicht des menschlichen Körpers.

Allgemeine Information

Die Dicke der Epidermis schwankt zwischen 0,04 mm (Augenlider) und 1,5 mm (Handinnenflächen und Fußsohlen). Die Epidermis ist ektodermaler Herkunft und besteht zu etwa 90% aus Keratinozyten und sitzt einer Basallamina auf. Sie ist von symbiontischen Zellen durchsetzt, z.B. Melanozyten, Langerhanszellen, Merkelzellen. Die Keratinozyten (Größe etwa 30 μm) entstehen in der Basalzellschicht, durchwandern die Epidermis und differenzieren sich auf diesem Weg zu devitalen Hornzellen ( Korneozyten). Die einzelnen Epidermisschichten werden bezeichnet als: Die Transitzeit durch das Stratum spinosum dauert etwa 14 Tage. Die Erneuerungszeit des Str. corneum dauert ebenfalls 14 Tage. Die Hornschicht hat eine wichtige Barrierefunktion. Die sägezahnartige Grenzzone zwischen Epidermis und Dermis wird als dermoepidermale Junktionszone bezeichnet. Die Fortsätze der Epidermis in die Dermis werden als Reteleisten, die zwischenliegenden dermalen Ausstülpungen als dermale Papillen bezeichnet.

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