Elektrokoagulation

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2017

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Elektrokauterisation; Kaltkaustik

Definition

Elektrokaustische Verschorfung von Gewebe, wozu im Prinzip ein bipolarer Strom erforderlich ist.

Durchführung

Zur Gefäßkoagulation empfiehlt es sich, bipolare Pinzetten zu verwenden. In der Praxis können allerdings alle Formen von aktiven Elektroden genutzt werden, z.B. feine Nadelelektroden zur Epilation, Kugel- und Plattenelektroden zum Verschweißen blutender Gefäße und von Sickerblutungen. Wichtig ist, dass die Oberfläche der Elektrode stets sauber gehalten wird, da eine Kruste aus verbranntem Gewebe und Blutresten die Elektrodenoberfläche isoliert und zur Funkenbildung und Verkohlung der Kontaktflächen führen kann. Die elektrokaustische Abtragung mit der Schlinge stellt ein häufig angewandtes Verfahren zur Behandlung von Condylomata acuminata dar. Die Kondylome werden dabei an ihrer Basis abgetragen; im Falle einer notwendigen Blutstillung kann diese nachfolgend mit der elektrischen Kugel durchgeführt werden.

Weiterführende Artikel (1)

Condylomata acuminata;
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