Ebastin

Zuletzt aktualisiert am: 19.06.2018

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Definition

Indikation

Symptomatische Behandlung der saisonalen u. perennialen allergischen Rhinitis mit oder ohne allergischer Bindehautentzündung, Juckreiz, zur Verringerung der Quaddelneubildung bei Urtikaria.

Schwangerschaft/Stillzeit

Sollte in der Schwangerschaft nicht angewendet werden (ungenügende Datenlage). Kontraindiziert in der Stillzeit (nicht anwenden, da wegen ungenügender Datenlage nicht bekannt ist, ob der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht).

Dosierung und Art der Anwendung

  • Allergische Rhinitis: Kinder > 12 J. u. Erwachsene: 1mal/Tag 10 mg p.o. Bei starker Symptomatik sowie bei perennialer allergischer Rhinitis Dosiserhöhung auf 1mal/Tag 20 mg p.o.
  • Urtikaria: Erwachsene, Jugendliche > 18 J.: 1mal/Tag 10 mg p.o.

Unerwünschte Wirkungen

Gelegentlich oder selten Kopfschmerzen, Müdigkeit, Mundtrockenheit, Pharyngitis, Abdominalschmerzen, Verdauungsstörungen, Schwächegefühl, Nasenbluten, Schnupfen, Nebenhöhlenentzündungen, Übelkeit, Schlafstörungen, u.a.

Wechselwirkungen

Ketoconazol oder Erythromycin: höhere Ebastin-Plasmaspiegel sowie ein etwa 10 msec längerer Anstieg des QTc-Intervalls als nach alleiniger Gabe von Ketoconazol oder Erythromycin.

Kontraindikation

Schwere Leber- oder Niereninsuffizienz.

Merke! Nicht bei Kindern oder Pat. < 18 J. anwenden (ungenügende Datenlage)!

Präparate

Ebastel

Weiterführende Artikel (1)

Antihistaminika, H1-Antagonisten;
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