Chlorethan

Zuletzt aktualisiert am: 15.05.2014

Autor: Prof. Dr. med. Peter Altmeyer

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Synonym(e)

Chloraethyl; Chlorethyl; Ethylchlorid

Definition

Kälte-Anästhetikum.

Indikation

Oberflächenanästhesie z.B. zur Kürettage von Mollusca contagiosa, vor Scherenschlag-Eingriffen, z.B. bei Fibroma pendulans, Stichinzisionen.

Normkonzentration

100% als Spray kontinuierlich aus ca. 30 cm Abstand während des operativen Eingriffs, längstens bis zur Entstehung eines dünnen Schneefilms aufsprühen.

Merke! Nicht auf verletzte Hautstellen aufsprühen, keine Anwendung im Kopf-Hals-Bereich, um die Einatmung von Chlorethan zu vermeiden!

Unerwünschte Wirkungen

Allergische Hautreaktionen. Bei versehentlicher Inhalation: Vermehrter Speichelfluss, Bronchospasmen, Erregungszustände.

Präparate

Chloraethyl Dr. Henning, WariActiv Aerosol

Weiterführende Artikel (1)

Fibroma pendulans;
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